Special: CSS3 – die neuen Funktionen

Bereits seit einigen Jahren arbeitet das Normierungsgremium am neuen Standard CSS Version 3. Die Neuerungen liegen als Vorschlag vor, der teilweise bereits umgesetzt wurde. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die neuen Möglichkeiten mit CSS 3 (Andreas Hitzig)
Auf der Website der W3C Working Group, der zentralen Stelle für offene Standards im Internet, sehen Sie den genauen Stand der Entwicklungen rund um CSS3 (Webcode*: WMK3ZT, Webcodes rechts oben in der Suchmaske eingeben). Eine Reihe Vorschläge liegen bereits als Empfehlung vor. Andere haben noch den Draft-Status oder sind noch komplett in Diskussion. Bis der Standard in kompletter Breite verabschiedet ist, wird voraussichtlich noch einige Zeit vergehen.
Die Browser-Hersteller sind aktuell bereits dabei, Teile des CSS3-Standards in ihre Browserversionen zu integrieren. Dies bietet Ihnen als Entwickler die Möglichkeit, Teile von CSS3 bereits zu nutzen und nicht über Workarounds oder JavaScript abbilden zu müssen. Da jedoch aktuell auch die neuesten Browsergenerationen nicht alle die gleichen CSS3-Fähigkeiten mit sich bringen, sollten Sie diese Option sehr zielgerichtet einsetzen. Einen Teilausschnitt auf die CSS3-Fähigkeiten Ihres Browsers bietet Ihnen die Website www.css3.info. Dort finden Sie einen Test, welche Elemente von CSS3-Selektoren Ihre Browserversion bereits implementiert hat.Da viele Anwender jedoch noch mit einem älteren Browser unterwegs sind und nicht direkt auf die neueste Browsergeneration wechseln, sollten Sie aktuell keine zentralen Elemente wie die Steuerung Ihrer Website komplett auf CSS3 aufbauen, sondern Ihren Besuchern zusätzlich immer eine Alternative bieten. Damit verlieren Sie auch diejenigen nicht, die noch mit einer älteren Version eines Browsers unterwegs sind oder aufgrund ihres mobilen Endgeräts nicht so flexibel im Wechsel ihrer Anwendung sind.
CSS3-Beispiele
Wenn Sie mit einem Browser der neuesten Generation ausgestattet sind, sollten Sie sich im Internet erst einmal einen Überblick darüber verschaffen, was mit CSS3 überhaupt möglich ist. Bei der aktuellen Umsetzung haben Google Chrome und Safari die Nase vorn, die meisten Effekte können Sie jedoch auch mit dem Internet Explorer 9 sowie dem
Firefox 5 sehen.
