Special: Umsatz und Gewinn steigern – 25 Tipps

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21. Formulieren Sie sinnvoll den Kundennutzen

Das ist nicht nur der Nutzen des Produktes oder der Firma, sondern im Zweifel auch der einzelnen Seite. Stellen Sie sich oder Ihrem Onlineredakteur die Frage, welche Fragen der User Ihrer Webseite stellen würde. Die Formulierung des Kundennutzens gelingt im Zweifel der Sekretärin aus der Lohnbuchhaltung eher seltener.

22. Das Wichtigste nach vorne

Dazu müssen Sie allerdings zuerst herausfinden, was das Wichtigste aus Nutzersicht ist. Es ist eben nicht unbedingt das, was der Produktmanager meint. Auch Alkan geht hier auf das Thema Betriebsblindheit ein. Einer der häufigsten Fehler ist es, mit technischen Daten aufzumachen. Der Nutzen für den Leser ist nicht das technische Datum, sondern was er mit der technischen Leistung mehr oder besser machen kann. Alkan nennt das Beispiel einer mikroskopischen Linse mit sehr hohem Vergrößerungsfaktor. Erst auf Nachfrage, wer das wozu benötigt, formulierte der Produktmanager, Handchirurgen können damit Hände wieder herstellen, die zu 60 Prozent zerstört sind. Das, so Alkan, ist die Geschichte. Saim Rolf Alkan fordert Webseitentexter auf, nach der journalistischen Regel der „Sieben W“ vorzugehen, die Nachrichtentexte in folgende Form bringt: „Wer, Wie, Was, Wann, Wo, Warum, Woher?“.

23. Mehr als Fließtext schreiben

Ein Beispiel aus gedrucktem Dokument: Maßanzug für den Sportler. Die Rede ist vom edlen Lederinterieur des neuen Mercedes SL. Was aber versteht Google darunter? Abendgarderobe für Gewichtheber. Alkan leitet daraus die Forderung ab, dass Online-Überschriften konkret zu bleiben haben. Die Überschrift entscheidet darüber, ob die User weiterlesen oder nicht. Auch die Call-to-action ist natürlich Zielobjekt der Textoptimierung. Verklausulieren Sie den Kaufaufruf nicht, sondern fordern Sie Ihren Kunden klar zu einem Kauf auf. Teaser, Listen, Zwischenüberschriften und Schlüsselbegriffe helfen bei der Strukturierung der Texte. Sie bieten Orientierung schon vor dem Klick auf den Artikel selbst. Und sie bieten „Scanbarkeit“, also das schnelle Erfassen des Seiteninhalts, das Querlesen.

24. Verwenden Sie die Schlüsselwörter richtig

Ein Kunde von Saim Rolf Alkan, der große weiße Geräte entwickelt, die in fast allen Haushalten zu finden sind und die die Lebensmittel frisch halten sollen, optimierte seine Website auf Anraten seiner Ingenieure auf den Begriff „Kühlgeräte“. Dort ist er auf der ersten Position, mit weitem Abstand, nur das sucht keiner. Dann gibt Alkan noch drei klassische SEO-Tipps: Keywords in den Titel, Keywords in die höchstrangige Überschrift und drittens benutzen Sie den Begriff zweimal im Fließtext ganz bewusst. Google wird es Ihnen danken.

25. Streichen Sie Überflüssiges

Lange Texte werden nicht gelesen und guter Stil im Text schafft Platz. Das Streichen von Passivkonstruktionen verdichtet den Text bereits um die Hälfte. Saim Rolf Alkan betont, dass Online-Schreiben modulares Schreiben sei, also einfache Grundtexte und dann weitere Informationshäppchen auf „freiwilligen“ Abruf.

Zusatztipp: Tief durchatmen

Wenn Sie alle Tipps beherzigen, sind Sie ganz weit vorne, denn 90 Prozent aller Leser werden das nicht tun. Und das wiederum erhöht gerade Ihre Chance, mit Ihrem Onlineshop noch erfolgreicher zu werden.
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