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Online-Marketing: „Es gibt derzeit kein effizienteres Tool als Twitter“ PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 16. Februar 2010 - Geschrieben von Sebastian Badenberg
Dr. Torsten Schwarz ist einer der führenden Online-Marketing-Experten in Deutschland, erfolgreicherBuchautor, Coach, Publizist und Inhaber der ABSOLIT Dr. Schwarz Consulting (www.absolit.de).

Sie haben die Twitter-Aktivitäten der aktivsten deutschen Unternehmen in einer Studie ausgewertet. Was war das wichtigste Ergebnis?
Die Analyse der führenden deutschen Twitter-Accounts hat gezeigt: Es gibt keinen Königsweg. Ob reines Informationsangebot oder intensiver Kundendialog: Mit beiden Strategien können Unternehmen sehr erfolgreich sein. Das Zauberwort lautet Authentizität. Es kommt darauf an, dass ein Anbieter seinen Twitter-Kanal klar definiert und in klarer Weise nutzt. Wer Twitter als Dialog-Medium nutzt, muss auch im Blick haben, dass dieser Weg höhere Personalkosten mit sich bringt. Der Nutzen schlägt sich dann als Imagegewinn der eigenen Marke nieder.

Würden Sie auch kleinen Unternehmen den Einsatz dieses Marketing-Instrumentes empfehlen?
Unbedingt. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist es wichtig, effizient zu arbeiten, und es gibt derzeit kein effizienteres Online-Tool als Twitter. Der Dienst selbst ist kostenlos und der Aufwand bei einem reinen Informationskanal ist äußerst gering. Bedienen beispielsweise die ohnehin starken Kommunikatoren im Marketing- oder PR-Bereich des Unternehmens den Kanal, kann sich der Arbeitsaufwand auf wenige Minuten täglich beschränken. Zu Beginn wird die Reichweite des eigenen Accounts noch gering sein, das Medium selbst entwickelt sich jedoch gerade sehr stark, sodass die Zahl der Follower stetig wachsen dürfte. Hierfür gibt es eine Reihe erprobter Rezepte: relevante Inhalte und online wie offline immer wieder auf die Twitteradresse hinweisen.

Haben Sie einen Tipp, wie der Start ins Microblogging besonders erfolgreich gelingt?
Unternehmen, die bei Twitter einsteigen möchten, sollten das Geschehen auf der Plattform erst einmal nur intensiv beobachten. Abonnieren Sie andere Kanäle, lesen Sie viele Beiträge, beteiligen Sie sich an Diskussionen und entwickeln Sie so nach und nach ein Gefühl für das Medium. Ein sehr offensiver Start dürfte im Social Web hingegen weniger gut ankommen.

Mehr Infos zu der Twitter-Studie.

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