Führende Online Händler senken die Abbruchraten
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- 31. August 2011 | Martin Wornowski
Der aktuelle ECC-Shopmonitor Spezial, der vom ECC Handel in Zusammenarbeit mit der Managementberatung Mücke, Sturm & Company aufgestellt wurde, hat die zwanzig umsatzstärksten Onlineshops untersucht und aufgezeigt, wie sich das Abbruchverhalten im Kaufprozess verändert hat.
Der ECC-Shopmonitor wird monatlich als Online-Befragung von 1.000 Teilnehmern im Alter ab 16 Jahren erhoben und steht repräsentativ für das Verhalten deutscher Internetnutzer. Die aktuelle Studie untersuchte nun das Abbruchverhalten von Kunden mit Kaufabsicht bei den 20 stärksten Onlineshops und Shopping-Portalen.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die deutschen Online-Händler in den letzten eineinhalb Jahren ihre Shops optimiert haben und für den Käufer wesentlich benutzerfreundlicher geworden sind. Seit April 2010 konnte die Conversion Rate 2, welche die Konversion von Kunden mit Kaufabsicht misst, von 51,18 Prozent um 7,2 Prozent auf nun 58,38 Prozent gesteigert werden. D.h. im allgemeinen, dass die Abbruchraten im Kaufprozess verringert werden konnten.
Besonders deutlich ist diese Entwicklung bei der Abbruchquote von Produktangeboten zu sehen. Im April 2010 betrug die Abbruchquote hier noch 22,26 Prozent, im August 2011 nur noch 16,85 Prozent. Auch im Bezahlvorgang (Auswahl der Bezahlverfahren und Eingabe der Zahlungsdaten) konnte die Abbruchrate um rund 2,5 Prozent gemindert werden.
„Unternehmen sollten auch in Zukunft ein Augenmerk darauf werfen, zu welchem Zeitpunkt im Kaufprozess Kunden mit Kaufabsicht den Kaufvorgang abbrechen – schließlich ist dies ein entscheidender Indikator für Verbesserungspotentiale“, so Achim Himmelreich, Partner bei der Mücke, Sturm & Company.
